Die Ausstellung zeigte Ergebnisse von Gruppen oder Individuen mit und ohne künstlerischen Anspruch. Die Lebensrealitäten, Sichtweisen und Gefühlswelten von Migrant*innen ermöglichten Einblicke in eher selten gezeigte Perspektiven einer Gesellschaft im Wandel. Mit einem partizipativen Charakter haben sich die Mitwirkenden durch unterschiedliche Methoden dem oft als sperrig wahrgenommen Begriff angenähert. Texte, Fotografien, Filme, Audio-Aufnahmen, Collagen, Theater – Vielfalt bestimmte den thematischen Zugang und die Ausstellung.
Die Ausstellung lud 2025 ein sich auf kollektive und individuelle Migrationserfahrungen einzulassen. Bildungsungleichheit, Gleichberechtigung, Gedanken an die Heimat und das Ankommen in Deutschland sind einige der kommunizierten Themen. Mithilfe von Aktiven und engagierten Menschen und Kooperationspartnern war sie Görlitz, Wurzen, Plauen, Zwickau, Hoyerswerda, Bautzen und Leipzig zu sehen.