Sie beleuchtet sowohl die traumatisierenden, jeweils mehrere nachfolgende Generationen beeinflussenden Umstände als auch die Überlebensstrategien und unzerstörbaren Potentiale des zeitweise seiner Freiheit beraubten Menschen.
Es werden eigene Texte Dörings und Gedichte anderer Autoren und Autorinnen gelesen. Beispielsweise Texte des guatemaltekischen Dichters Otto René Castillo, des DDR-Oppositionellen Günter Ullmann und des armenischen Filmemachers Avo Kaprealian. Außerdem erinnert die Veranstaltung an Menschen wie Oskar Pastior, Gertrud Kolmar, Else Lasker-Schüler, Jürgen Fuchs, Robert Desnos und René Char.
Kurze szenische Darstellungen ergänzen das gesprochene Wort.
Henrike Demuth wurde 1980 in Dresden geboren, lebte 1984 in den USA und ab 1985 in Baden-Württemberg. Im Jahr 2000 kam sie zurück nach Dresden zum Studium von Kultur- und Literaturwissenschaft, Nordamerikastudien und Hispanistik sowie Deutsch als Fremdsprache. Gemeinsames Singen und Musizieren von internationalen Volksliedern und Rock'n'Roll war seit ihrer Kindheit zentral in ihrer Familie. Sie sang ab ihrem 6. Lebensjahr im Chor, mit 11 begann sie Klarinette zu spielen. Mit 12 wurde sie Mitglied der Schulbigband. Seit ihrem 14. Lebensjahr spielt sie Saxophon.