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Willkommen auf den Seiten der
MÜHLSTRASSE 14 e.V. Soziokulturelles Stadtteilzentrum Leipzig |
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Sehen Sie doch mal hin!Der Grünzug "Lene-Voigt-Park", der die Stadtteile Reudnitz und Thonberg räumlich teilt, soll nach unserer Auffassung nicht nur Durchgangsort, sondern Platz zum Flanieren und Verweilen sein. Der Stadtteilpark ist ein rege besuchter Ort im Stadtteil. Hier trifft Privates auf Öffentliches - der Park ist auch mangels alternativer Angebote mitten in der Stadt zum bevorzugten Aufenthaltsbereich vor allem der hier lebenden Kinder und Jugendlichen geworden. Wir möchten mit einer Reihe von Aktionen und Veranstaltungen Achtsamkeit wecken und erhoffen uns von einer Vielzahl von Aktivitäten im Park auch, dass die Menschen umsichtiger werden - denn es gibt bessere Wege, sich öffentlichen Raum anzueignen als durch Vandalismus und hinterlassenen Müll.
Einige unserer Aktionen und Veranstaltungen im Lene-Voigt-Park aus dem Jahr 2008 seien im Folgenden vorgestellt: Wanderkino im Lene-Voigt-Park
Mit dem Dresdner Stadtschnepp und seinen Solisten waren im Vorfeld am Parzellenrand 3 seltsame, musizierende Figuren aus dem Sachsenland zu sehen: Schnepp am Bandoneon, Göte am Kontrabass, und Bennie spielte Banjo. Sie sorgten mit ihren Kommentaren und ihrer Musik für große Heiterkeit und wünschten sich "eine rege Beteiligung am Tanzgeschehen".
Großstadtklänge mit dem Stummfilmwanderkino
Obwohl die Zeit des Freiluftkinos sich in diesem Jahr mit dem beginnenden Herbst eigentlich schon dem Ende zu neigte und die empfindlich kalten Abendtemperaturen uns Wärmepilze aufstellen ließen, saßen am 19.9. dennoch Besucher in großer Zahl auf den Bänken vor der Stummfilmleinwand am alten Feuerwehrauto, dem Laster der Nacht. Das Thema an diesem Abend: Wie wandelte sich die Großstadt Berlin innerhalb der letzten 100 Jahre? Mit „Berlin: Die Sinfonie der Großstadt“ - begegnete den Zuschauern ein experimenteller Dokumentarfilm von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1927. Der Film beschreibt einen Tag im Berlin der 20er Jahre und gibt einen Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu dieser Zeit. Der Stummfilm wurde live begleitet von Tobias Rank (Piano) und Gunthard Stephan (Violine). In lebendigen Aufnahmen gibt Ruttmann vor allem den Alltag und die Arbeit in den Fabriken wieder. Die Menschen strömen durch die Straßen, begegnen sich an den Bahnhöfen, treffen sich und diskutieren auf öffentlichen Plätzen, amüsieren sich. Mit „Berlin: Sinfonie einer Großstadt“ nahm Thomas Schadt im Jahr 2002 den Ansatz von Ruttmann auf. Er dokumentierte die Stadt erneut in schwarzweißen Bildern. In diesem Film besonders eindrücklich zu sehen: das gesellschaftliche Leben rollt im Gleichklang durch die Straßen oder aneinander vorbei. In den Fabriken werden Maschinen beaufsichtigt. Die Stadt spiegelt sich in großer Architektur, die Menschen feiern sich selbst. Die Bilder leben vor allem von grafischen Strukturen. Die Musik zum Film stammt aus der Feder von Helmut Oehring und Iris ter Schiphorst.
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