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Willkommen auf den Seiten der
MÜHLSTRASSE 14 e.V.
Soziokulturelles Stadtteilzentrum Leipzig

Stadtumbau nicht ohne uns

" ... - eine Stadt als Spielraum"

Claudia Kauselmann ist freie Mitarbeiterin des Vereines. Als Beauftragte für Kinder- und Jugendbeteiligung stellt sie ihre Arbeit vor:
Wenn bei neuen Bekannten die Frage auftaucht, was ich eigentlich mache, dann hilft ihnen meine Antwort meist nicht weiter. Mein erster Satz "ich arbeite in der Kinder- und Jugendbeteiligung", meist gefolgt von dem zweiten "im Leipziger Osten, es geht darum Kinder und Jugendliche am Stadtumbau zu beteiligen" lässt sie ratlos zurück. Erst mit ihrer Nachfrage "ja was machst Du denn konkret?" wird es dann klarer.
Was ist unter "Kinder- und Jugendbeteiligung am Stadtumbau zu verstehen"?
Der Leipziger Osten ist - wie es im Amtsdeutsch heißt - ein Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf. In den Stadtteilen Neustadt, Neuschönefeld, Volkmarsdorf, Reudnitz und Anger - Crottendorf geht es darum, für und mit ihren Bewohnern den Stadtteil durch bauliche, wirtschaftliche und soziale Erneuerung lebens- (und liebens-) wert zu erhalten und zu entwickeln. Allerdings sagt sich dies leicht "für und mit ihren Bewohnern". Wie stellt man denn fest, was im Sinne der Bevölkerung ist?
Für Erwachsene wurden schon seit geraumer Zeit Beteiligungsformen entwickelt - man denke nur an das Forum Leipziger Osten, die Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen oder das InfoCenterEisenbahnstraße. Kinder und Jugendliche sprechen diese Beteiligungsformen allerdings nicht an. Aus diesem Grund wurde 2004 auf Beschluss des Stadtrates das oben genannte Projekt ins Leben gerufen. Seit April 2006 wird es nun unter der Trägerschaft der Begegnungsstätte Mühlstraße fortgesetzt. Konkret geht es in der Kinder- und Jugendbeteiligung darum, durch Information, Beratung sowie Initiierung und Durchführung geeigneter Projekte Kindern und Jugendlichen "Mitsprache" bei der Gestaltung ihrer Umwelt zu ermöglichen. Schwerpunkte der bisherigen Arbeit waren Stadtteilforschungen mit Kindern zu "schönen" und "doofen" Orten, der Wettbewerb zur Gestaltung der Fassade des OFT Rabet, die Kooperationsbörse (ein Forum zur Entwicklung von Projekten zwischen Schulen und Trägern) sowie der Wettbewerb "Weise den Weg im Rabet", in dem angehende Berufsschüler unter Beteiligung der zukünftigen Nutzer einen Vorschlag für die Beschilderung des Freizeitparks Rabets entwickelt haben.
Der Arbeitsschwerpunkt 2006 liegt auf der Projektarbeit. Wie bisher werden wieder Projekte zur Wahrnehmung (bspw. ein Filmprojekt für Jugendliche, Fotorallyes für Grundschulkinder) und Gestaltung des Stadtraums (ein Graffitiprojekt für Jugendliche) durchgeführt. In Vorbereitung sind außerdem Workshops zu Methoden der Kinder- und Jugendbeteiligung für all jene, die im Stadtteil mit Kindern arbeiten.
Zu guter Letzt: Oben wurde es schon erwähnt - es geht mir in meiner Arbeit um einen Stadtumbau für und mit Kindern und Jugendlichen. In diesem Sinne scheuen Sie sich / scheut Euch nicht Kontakt mit mir aufzunehmen, wenn ihr Ideen für kinderfreundlichere Gestaltungen habt, wenn Dinge auffallen, die Kinder und Jugendliche im Stadtteil beeinträchtigen oder einfach zum Gedankenaustausch.

Sie/ Ihr erreicht mich:
unter C. Kauselmann Tel: 0341/ 9938708, E-Mail: Kauselmann(at)RaumundSprache.de


Das Projekt "Stadtumbau nicht ohne uns - eine Stadt als Spielraum" wird gefördert durch die Stadt Leipzig unter Kofinanzierung aus dem EU-Programm EFRE.