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Willkommen auf den Seiten der
MÜHLSTRASSE 14 e.V.
Soziokulturelles Stadtteilzentrum Leipzig

Formel East

Formel East - sports, music & lifestyle

Formel East – sports, music & lifestyle: diesen klangvollen Namen hatte das Jugendfestival im Leipziger Osten, welches am 26. Mai stattfand. Der Austragungsort war der Offene Freizeitreff Rabet mitsamt seinem wunderbar gestalteten Außengelände.

Die Veranstaltung wurde präsentiert von: Mühlstraße e.V./ Internationaler Bund "Tante Hedwig" / Jugendamt Leipzig / OFT Rabet / IG Pop / Projekt Hinterhaus / Projekt "SOJA" / USC Leipzig Uniriesen; mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Entsprechend des Mottos  ruhte der Spaß an der gemeinsamen Aktion auf zwei unterhaltsamen Säulen: Sport und Musik.

 

sports

 

Ab 12 Uhr wurden Fußball, Volleyball und Streetball gespielt. Trotz der immensen Hitze hatten alle Spieler den Ehrgeiz, einen der ersten Plätze zu belegen. Das Sport auch Kreativität hervorbringt zeigten so originelle Teamnamen wie: „Die vier lustigen Fünf“, „Wurstbrötchen“ oder „Vier mal extra scharf ohne Knoblauch“.

 

Damit Fairness bei den jeweiligen Spielen herrschte, wurden die Teams nach folgenden Altersgruppen eingeteilt:

Fußball:    12-16 Jahre & 17-27 Jahre
Volleybal:  bis 27 Jahre
Streetball:  unter 18 Jahre & über 18 Jahre


Die besten Mannschaften konnten sich über Bälle freuen und  Dank der Unterstützung von namenhaften Leipziger Firmen über freizeitorientierte Gutscheine.


Die Unterstützer waren: Regina Palast Leipzig, Sachsentherme, Beachhalle NO LIMIT, Sport- und Freizeitpark Leipzig Paunsdorf, Asisi Factory und Soccerworld.


Für den reibungslosen Ablauf des Turniers sorgten die Spielleiter der einzelnen Sektionen. Damit die Turniere nicht bei störender Stille abgehalten werden mussten, ummalten zwei Studenten die Veranstaltung von 12-20 Uhr mit guter Musik. Auch die Moderation und das Ansagen von bevorstehenden Spielen und Spielergebnissen wurden von den beiden mit der nötigen Sorgfalt und Sympathie geleistet. In unmittelbarer Nähe des Streetball-Courts ließ ein DJ Shema seine Finger über die Plattenteller fliegen.

 

Weil nicht alle, die zu dem Ereignis gefunden hatten, spielen wollten oder mussten, gab es natürlich wieder ein facettenreiches Rahmenprogramm, damit auch wirklich alle auf ihre Spaßkosten kamen. Bei der Station vom Citycamp konnte man seinen Mut beim Kistenklettern beweisen. Bei der Jugglehall hatte man die Möglichkeit, Jonglage erst zu bestaunen und sie dann selbst in groben Zügen zu erlernen. Das Spielmobil „Integration durch Sport“ wartete mit allerhand Geschicklichkeitsspielen und einem riesigen Luftkissen zum Herumspringen auf. Ein Bastelangebot bot den kleineren Besuchern eine zusätzliche Möglichkeit sich gewinnbringend zu unterhalten. Es steht also fest: Auch wer sich nicht beim Turnier verausgabt hatte, tat trotzdem viel und konnte sich bei vielen Gelegenheiten ausprobieren und austoben.


Wer sich austobt braucht dafür Energie. Die konnte er sich am Grill oder am Kuchenstand holen. Getränke wurden natürlich ebenfalls angeboten, zumal die große Hitze ihren Tribut forderte.


Die Siegerehrungen waren bis 17.30 Uhr beendet. Danach hieß es sowohl für die Veranstalter als auch für die gewillten Sportler: verschnaufen, gegebenenfalls duschen und 20.30 Uhr zurück sein. Denn ab diesem Zeitpunkt begannen die Wände des Rabet zu wackeln.


music


Man  hatte vier Bands geladen, die ein breites musikalisches Spektrum abdeckten.


Den Auftakt bildeten porcelain., die mit ihrem Gemisch aus Indie-Emo-Rock das Publikum ohne erwähnenswerte Aufwärmzeit begeisterten und zum tanzen brachten.


Vom tanzen zum befreienden Schwingen, zum träumen vom Süden brachten Lick Quarters die Menschen vor der Bühne. Dies ist eine Reggae-Band aus Halle, und zwar eine, die in Leipzig spätestens seit dem 30. April sehr bekannt sein dürfte. Sie waren die Gewinner des 9. Jugendfestivals im Rahmen von „Leipzig. Courage zeigen.“ und wurden von Tausenden am Völkerschlachtdenkmal bejubelt.


Von den Hüften wanderte die Tanzbewegung mit dem nächsten Akteur zum  Kopf. Der musste nämlich bei den HipHop-Klängen von Scientist unweigerlich nicken und so das Eindringen des Beats und der gut gesetzten Reime in die Ohren dokumentieren.


Den lauten, heißen und wilden Abschluß bildeten Nitrolyt, die mit Metal-Rock-Progressive-Klängen die Masse regelrecht zum Toben brachten. Nach diesem Auftritt gab es wirklich niemanden mehr, der nicht vollkommen verschwitzt und entkräftet gewesen wäre.

 

Aus Veranstaltersicht lässt sich sagen, dass das Ereignis organisatorisch reibungslos funktioniert hat. Alles war durchdacht, es gab nicht die geringste Panne. Einzig die Teilnehmerzahlen bei den Turnieren waren etwas niedriger als erhofft. Schuld daran waren wohl die extreme Witterung und der Termin, an dem viele andere Veranstaltungen um die Gunst der Aktiven buhlten.


Dennoch, das Resümee kann nicht anders als positiv ausfallen: allen konnte man den Spaß an der Aktion ansehen, sowohl bei den Spielern, den Bands, dem Publikum, den Gästen als auch den Veranstaltern und Organisatoren. Es ist wieder gelungen, viele Menschen zu bewegen, ihnen einen ereignisreichen Tag zu bieten, und das völlig kostenfrei, denn die Turniere und die Auftritte der Bands waren unentgeltlich.


Solche Veranstaltungen machen Lust auf mehr, und sie zeigen, dass die Vereine und Initiativen im Leipziger Osten in der Lage sind, herausragende Aktionen zu planen und durchzuführen.


Und in diesem Sinne freuen sich die Verantwortlichen bereits auf das nächste Jugendfestival im Leipziger Osten.